DEHOGA Sachsen e.V. Hotel- und Gaststättenverband

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hogarente - Aktuelle Informationen für die Branche

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Nicht nur die gesetzliche Rente, sondern auch die gesetzlichen Grundlagen der betrieblichen Altersvorsorge werden derzeit intensiv öffentlich diskutiert. Allen gemeinsam ist zweifelsohne, dass die betriebliche Altersvorsorge weiterhin eine tragende Säule der Zukunftsvorsorge darstellen soll. Spannend und noch offen ist, ob die politischen Parteien noch vor der Bundestagswahl im Herbst 2017 eine Gesamtreform der Alterssicherung auf den Weg bringen, oder ob das Thema eine zentrale Rolle im Bundestagswahlkampf spielen wird. Dabei spielt auch die künftige Ausgestaltung der betrieblichen Altersvorsorge eine große Rolle.

Unabhängig davon gibt es in der Versicherungswirtschaft Entwicklungen, die auch die Branchenlösung hogarente betreffen. Aufgrund der Niedrigzinsphase haben viele Versicherungen, so auch die Partner der hogarente HDI und ERGO, angekündigt, ihre Pensionskassen zum 31. Dezember 2016 für das Neugeschäft zu schließen. Derzeit versenden HDI und ERGO entsprechende „Kündigungen des Gruppenversicherungsvertrages“ an die betroffenen Betriebe.

Ganz wichtig: Für alle Mitarbeiter, für die seit dem Jahr 2002 und bis zum 31.12.2016 ein hogarenten-Vertrag abgeschlossen wurde bzw. wird, werden die Verträge selbstverständlich unverändert fortgeführt. Für die bestehenden Verträge gelten nach wie vor die beim Abschluss der Verträge garantierten Zinsen. Waren es im Jahr 2002 noch 3,25 % garantierte Zinsen, konnten die Versicherungen im Jahr 2016 nur noch 1,25 % Zinsen garantieren. Insbesondere profitierten die Mitarbeiter von der Steuer- und Sozialabgabenfreiheit der eingezahlten Beiträge, die Arbeitgeber nur von der Sozialabgabenfreiheit. Diese Rahmenbedingungen machten die betriebliche Altersvorsorge hogarente zu einer attraktiven Lösung.

Sowohl im Lichte der aktuellen politischen Diskussionen als auch der Entscheidung der Versicherungspartner, ihre Pensionskassen zu schließen, ergibt sich auch tarifpolitischer Handlungsbedarf. Die Gewerkschaft NGG und der DEHOGA befinden sich in intensiven Gesprächen, um eine zukunftsorientierte und nachhaltige Lösung für die Beschäftigten, aber auch für die Arbeitgeber zu finden. Dabei werden auch die politischen Vorschläge zur Neuordnung der betrieblichen Altersvorsorge beleuchtet.

Wir werden Sie laufend über den Fortgang der Sache informieren!

Quelle: DEHOGA compact


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