DEHOGA Sachsen e.V. Hotel- und Gaststättenverband

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Neujahrsempfang des DEHOGA Sachsen

„Wir wollen gute Gastgeber im Land Sachsen sein – weltoffen und herzlich“
 
Zum erstmalig stattfindenden Neujahrsempfang des DEHOGA Sachsen konnte der Präsident, Axel Hüpkes am 31.01.2017 Vertreter  aus Wirtschaft und Politik sowie Mitglieder des Verbandes im Italienischen Dörfchen in Dresden begrüßen, um sich über Schwerpunkte der Branche und Entwicklung des Tourismus in Sachsen auszutauschen. Knapp 300 Gäste folgten trotz erschwerter Witterungsverhältnisse der Einladung des Unternehmerverbandes und verbrachten einen diskussionsreichen Abend.  

In seiner Begrüßungsrede trat Präsident Axel Hüpkes mit eindrücklichen Forderungen an Politik, Wirtschaft und die Mitglieder des Verbandes heran. Der Landesverband des Hotel- und Gaststättenverbandes e.V. vertritt die Interessen von mehr als 2.100 Mitgliedsunternehmen in Sachsen. Der Präsident fordert die Mitglieder aus Gastronomie und Hotellerie auf, im Wahljahr 2017 besonders das Gespräch mit Politikern sowie Mitgliedern aus Parlamenten und Stadträten zu suchen, um auf die Belange der Branche hinzuweisen. Ziel aller sollte es sein, gute Gastgeber im Land Sachsen zu sein und die gelebte Weltoffenheit und Herzlichkeit Jedem entgegenzubringen.  

Ein erster entscheidender Ansatzsatzpunkt für Präsident Hüpkes ist die Bündelung der Kräfte innerhalb der Hotellerie und Gastronomie. „Es gibt zahlreiche DEHOGA-Standpunkte, die wir nur gemeinsam eindringlich vermitteln und einfordern können. Eine große Herausforderung ist die Dokumentationsflut und Masse an Belehrungen, die alle Branchenmitglieder erbringen müssen. Für uns gilt es zu prüfen, welche Möglichkeiten im Zuge des EU-Rechts zur Verfügung stehen und inwieweit einfachere Varianten über das Bundesrecht kreiert werden können“, so Hüpkes.

Der Fachkräftemangel beschäftigt die Unternehmen der Hotellerie und Gastronomie schon seit vielen Jahren. „Eine Abhilfe kann dabei auch die Integration von Flüchtlingen schaffen. Besonders die mit längerem Bleiberecht sollen schnell in das Berufsleben integriert werden, denn dort findet auch ein großer Teil vom Leben selbst statt und die Sprachkenntnisse erweitern sich entsprechend schnell.“ 

Unter Beachtung der rückläufigen Touristenzahlen, besonders in der Landeshauptstadt Dresden, macht sich der DEHOGA Sachsen für eine Anpassung der Bettensteuer und Senkung des Bürokratieaufwandes stark. „Die eingespielten Steuergelder sollten der Branche und dem Tourismus wieder zugeführt werden. Während die Politik in den konzessionierten Betrieben unserer Branche gern zu Überregulierung neigt, erleben wir in Bereichen wie ‚Sharing Economy’ eine Unterregulierung. Wir als DEHOGA Sachsen fordern gleiche Wettbewerbsbedingungen für Vermarktungsportale wie ‚Airbnb’ oder auch die Speisenplattform ‚Eatwith’. In allen Branchen und auf allen Portalen sollten gleichsam Hygiene, Sicherheit und Haftung reguliert sein“, erklärt Hüpkes. Für die verbandsinterne Entwicklung stehen die Gewinnung von Neumitgliedern und eine professionellere Aufstellung im Vordergrund. Sachthemen sollen im laufenden Jahr stärker fokussiert und alle in den Geschäftsstellen tätigen Mitarbeiter in den Pool von Themen integriert werden. 

Gastredner Hans-Jürgen Goller sprach zur touristischen Entwicklung in Sachsen. 

Der DEHOGA Sachsen dankt an dieser Stelle allen Mitwirkenden, Partnern und Sponsoren für Ihre Unterstützung sowie dem Direktor des Italienischen Dörfchens Herrn Wiese mit seinem Team für die angenehme Betreuung.       

Wir danken unseren Partnern und Sponsoren.

 

Bildquelle:        Moritz Müller

 

 


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