DEHOGA Sachsen e.V. Hotel- und Gaststättenverband

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Auszeichnung für Sachsens Gastronachwuchs-Arbeit

DEHOGA Sachsen verleiht Qualitätslabel „Empfohlener Ausbildungsbetrieb“

Auf Grund der ständig sinkenden Bewerberquote in den gastgewerblichen Berufen hat der DEHOGA Sachsen e.V. es sich zur Aufgabe gemacht, die Attraktivität einer Ausbildung in der Gastrobranche zu fördern und seine Ausbildungsbetriebe bei der Gewinnung von Azubis sowie im Ausbildungsmarketing zu unterstützen.

Ziel des Qualitätslabels „Empfohlener Ausbildungsbetrieb“ ist es, interessierte Jugendliche auf vorbildliche Betriebe zu konzentrieren, wo ihnen Lust auf die Lehrzeit gemacht, eine gute Ausbildung praktiziert, zusätzliche Motivation vermittelt und ein eigener Beitrag für die Nachwuchsgewinnung geleistet wird. Mit diesem Label sollen „plakativ“ positive Signale gesetzt werden, sich gerade in diesem Betrieb zu bewerben, der diese Auszeichnung führt. „Gerade in Zeiten der Nachwuchssorgen unserer Branche wollen wir mit dem Qualitätslabel ein Zeichen setzen. Es bringt uns allen nichts, wenn Auszubildende kurz nach dem Start der Lehre diese wieder abbrechen. Betriebe mit dem nach außen hin sichtbaren Label zeigen, dass hier das Thema Ausbildung großgeschrieben wird“, sagt DEHOGA-Sachsen-Präsident Axel Hüpkes, der selbst das Hotel NH Leipzig Messe führt.

„Es ist für mich eine Herzensangelegenheit, die duale Ausbildung zu stärken - schließlich ist eine gute Ausbildung die Grundlage für den späteren Beruf. Und gerade im Gastgewerbe, im für Sachsen sehr wichtigen touristischen Bereich, müssen Gastfreundschaft und Freundlichkeit an erster Stelle stehen. Damit kommen sicher nicht alle klar. Aber diejenigen, die sich damit identifizieren können, brauchen eine gute Unterstützung schon in der Ausbildung. Daher habe ich sehr gerne die Schirmherrschaft für das Projekt ‚Empfohlener Ausbildungsbetrieb’ übernommen“, so Martin Dulig, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft und Arbeit.

Der erste Betrieb, der sich für das neue Qualitätslabel hat zertifizieren lassen, ist das Chemnitzer ‚Hotel an der Oper’. „Es ist für uns einerseits eine große Ehre, die Auszeichnung entgegennehmen zu dürfen, andererseits ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, für die Azubis da zu sein“, sagt Hoteldirektor Eric Stahnke. „Die letzten zehn Jahre waren für die Branche insgesamt sehr schwierig. Es musste überall gespart werden – und wenn, dann tat man dies oft beim Personal. Wir müssen darauf verstärkt achten, unseren Fachkräften, auch schon in der Ausbildung, mehr Achtung für die geleistete Arbeit zu erweisen.“

Zeitgleich wurde auch das Best Western Hotel am Schlosspark Lichtenwalde im Kreis Mittelsachsen ausgezeichnet. Hoteldirektorin Ines Hanisch-Lupaschko sieht diese als Herausforderung an sich und ihr Team: „Wir verschreiben uns der Ausbildung und nehmen die Herausforderungen des Katalogs an.“ Im Prüfkatalog wird detailliert dargelegt, welche Bedingungen für das Qualitätslabel zu erfüllen sind. Das Label selbst wird für drei Jahre vergeben und muss dann neu beantragt werden. Aktuell befinden sich rund 1.200 junge Leute in der Ausbildung in einem der drei gastronomischen Lehrberufe Koch/Köchin sowie Hotel- und Restaurantfachmann/-frau.


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