DEHOGA Sachsen e.V. Hotel- und Gaststättenverband

Tharandter Straße 5, 01159 Dresden
Fon 0351 / 4 28 98 10, Fax 0351 / 4 28 98 28
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FACHKRÄFTEMANGEL entgegenwirken - ALLE freien Stellen melden!

Bitte freie Jobs bei den Arbeitsagenturen melden! Verbesserungen bei Beschäftigung ausländischer Arbeitskräfte hängen von statistischem Bedarf ab.

Der DEHOGA Sachsen appelliert an alle Arbeitgeber in Hotellerie und Gastronomie, Catering und Gemeinschaftsverpflegung, offene Arbeitsplätze bei den Arbeitsagenturen zu melden. Das gilt in besonderem Maße für Fachkräftepositionen. Damit sind alle Stellen gemeint, für die man eine Ausbildung oder eine dieser gleichwertigen praktischen Berufserfahrung braucht. Die Stelle sollte gemeldet werden, sobald absehbar ist, dass ein neuer Mitarbeiter gesucht wird.

Warum?

Unabhängig davon, ob Sie sich von der Arbeitsagentur tatsächlich Hilfe bei der Besetzung Ihrer Stellen erhoffen oder nicht: Der statistisch erfasste Bedarf an Arbeitskräften für ein bestimmtes Tätigkeitsfeld, z.B. Küche, Service oder Hotelempfang ist die Messlatte dafür, ob die Möglichkeiten, Nicht-EU-Staatsangehörige im Gastgewerbe zu beschäftigen, verbessert werden oder nicht.

Zum rechtlichen und politischen Hintergrund: 

Daten, wie die Arbeitslosen-Stellen-Relation und die Vakanz-Zeit werden durch die Bundesagentur für Arbeit beobachtet und in einer zweimal im Jahr veröffentlichten Engpassanalyse veröffentlicht. Aus der Bewertung dieser Daten über einen längeren Zeitverlauf ergibt sich, welche Berufe und Tätigkeiten von der Arbeitsverwaltung und der Politik als Mangelberufe angesehen werden. Sie werden in der sog. Positivliste erfasst.

Union und SPD haben im Koalitionsvertrag ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz verabredet. Dieses soll die bestehenden Regelungen transparenter machen und effizienter gestalten. Der DEHOGA weist bekanntermaßen schon seit langem darauf hin, dass die Möglichkeiten, beruflich qualifizierte DrittStaaten-Zugehörige im Gastgewerbe zu beschäftigen, dringend verbessert werden müssen. Das betrifft sowohl die Chance, eine Arbeitsgenehmigung zu bekommen, als auch die Vermittlungsarbeit durch ZAV. Die Anliegen und Forderungen der Branche haben wir in den letzten Wochen und Monaten gegenüber den zuständigen Ministerien (insbesondere Arbeit, Wirtschaft und Innen) deutlich gemacht und hierzu auch einigen Zuspruch erfahren dürfen. Die Möglichkeit, als beruflich qualifizierte Fachkraft ohne EU-Staatsangehörigkeit eine Arbeitsgenehmigung in Deutschland zu erhalten, wird jedoch auch zukünftig vom Arbeitskräftebedarf in Deutschland abhängen.  Der DEHOGA fordert, die Bewertung der Engpassanalyse zu verändern und zu flexibilisieren, z.B. den Ausbildungsmarkt, die Besonderheiten des Saisongeschäftes, regionale Besonderheiten und die Branchenstruktur mit zu berücksichtigen. Für die Ermittlung des Fachkräftebedarfes werden aber aller Voraussicht nach auch künftig die Daten der Arbeitsagenturen eine wesentliche Rolle spielen. Beeinflussen lassen sich diese Daten nur durch eine rege Meldetätigkeit der Unternehmen der Branche.

Senden Sie uns auch gern Ihre Erfahrungen und Probleme, mit denen Sie im Rahmen von Melde- und Genehmigungsverfahren konfrontiert werden.

Formular Vermittlungsauftrag Arbeitsstelle

FormularVermittlungsauftrag Ausbildungsstelle

www.arbeitsagentur.de

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Gaststättenverband Sachsen e.V.

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