13. September 2019 SACHSENWEIT

Pressemitteilung - 13.09.2019
Bürokratieentlastung - Digitaler Meldeschein


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Bürokratieentlastungsgesetz III greift endlich! DIGITALER MELDESCHEIN bald Realität!

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will in der nächsten Woche Vorschläge zum Abbau von Bürokratieauflagen für die mittelständische Wirtschaft ins Bundeskabinett einbringen. Unter Punkt 3 seines Entwurfes ist die Option vorgesehen die, im Rahmen des bisher im §§ 29, 30 des Bundesmeldegesetzes geregelten, Erhebungen von Daten zukünftig auch digital statt papierhaft zu speichern, wenn bei kartengebundenen Zahlungsvorgängen im Hotel eine ohnehin notwendige Starke Kundenauthentifizierung im Sinne des Zahlungsdienste-Aufsichtsgesetzes durchgeführt wird.

„Die längst überfällige Digitalisierung der Hotelmeldepflicht wird durch den DEHOGA seit langem gefordert," so Axel Klein, Hauptgeschäftsführer des sächsischen Landesverbands. „Die damit verbundene Bürokratieentlastung durch den Gesetzgeber begrüßen wir ausdrücklich."

Rund 150 Millionen papierhafte Meldescheine, das ist die letzte Jahresbilanz des Statistischen Bundesamtes. Für die überwiegend mittelständisch geprägte Hotellerie eine unverhältnismäßige bürokratische Belastung. Durch Anschaffung, Handling, Lagerung und anschließender Vernichtung kann von einer Kostenbelastung in Höhe von rund 100 Millionen Euro pro Jahr ausgegangen werden.

DEHOGA und Hotelverband haben größten Wert daraufgelegt, dass das bisherige papierhafte Meldewesen als vollwertige Option auch zukünftig von den Beherbergungsbetrieben beibehalten werden kann und keine Verpflichtung zur Investition in digitale Infrastrukturen und Softwarelösungen besteht. „Dennoch gehen wir davon aus, dass mit der gefundenen Lösung zeitnah auch kleinere Betriebe von den Vorteilen der Digitalisierung der Hotelmeldepflicht profitieren können.

Ein wichtiger Schritt im Zuge der Digitalisierung und gleichzeitig zur Entbürokratisierung in der Branche, der jedem Gastgeber wieder etwas mehr Zeit für seine Gäste einräumt. Allen, an dieser Entwicklung Mitwirkenden gilt daher unser Dank!

 


 
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