Gemeinsam stark für das Gastgewerbe

Hotline für DEHOGA-Mitglieder

0351 850 322 50

Montag bis Freitag: 8 - 17 Uhr

1000-Euro-Prämie: Dehoga kritisiert Vorschlag deutlich und fordert echte Entlastung

Die geplante steuerfreie 1.000-Euro-Prämie sorgt im Gastgewerbe für deutliche Kritik. Vertreter des Dehoga sehen darin keine echte Entlastung – sondern eine zusätzliche Belastung für die Betriebe.

Gereon Haumann (DEHOGA Rheinland-Pfalz) bringt es auf den Punkt: Der Vorschlag gehe an der Realität vorbei. Viele Unternehmen hätten nach den Krisenjahren kaum noch finanzielle Spielräume.

Auch Guido Zöllick (DEHOGA Bundesverband) warnt: Statt zu entlasten, werde Verantwortung auf die Betriebe verschoben – in einer Phase, in der Umsätze schwach und Kosten hoch sind.

Ein zentrales Problem: Die Prämie weckt Erwartungen bei Mitarbeitenden, die viele Betriebe nicht erfüllen können. Gleichzeitig müssen Unternehmen die Zahlung vollständig selbst finanzieren. Für Robert Mangold (DEHOGA Hessen) ist klar: Hier verteilt die Politik Leistungen, die am Ende die Unternehmen bezahlen sollen.

Realität in Sachsen (und bundesweit):
Viele Betriebe arbeiten am Limit, Insolvenzen steigen, Eigenkapital ist oft aufgebraucht. Eine zusätzliche Prämie ist für die breite Masse nicht darstellbar.

Dehoga fordert stattdessen:

  • echte steuerliche Entlastung für Beschäftigte
  • weniger Abgaben auf Energie und Mobilität
  • flexible, praxisnahe Lösungen statt Einmalzahlungen

Fazit:
Gut gemeint, aber schlecht gemacht: Die 1.000-Euro-Prämie hilft der Branche nicht – sie verschärft die Probleme. Was jetzt gebraucht wird, sind echte Entlastungen statt zusätzlicher Erwartungen.

 

Quelle: AHGZonline

Erstellt von DEHOGA Admin DEHOGA Sachsen letzte Änderung am

DEHOGA Bundesverband

Synergien nutzen mit unseren Netzwerkpartnern