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Das Gastgewerbe im Zahlenspiegel

Der vom DEHOGA Bundesverband quartalsweise herausgegebene Zahlenspiegel gibt Auskunft über die aktuelle Umsatz- und Beschäftigungsentwicklung im Gastgewerbe. Die Daten basieren auf der monatlichen Konjunkturerhebung des Statistischen Bundesamtes. Die Branchenzuteilung entspricht der einheitlichen statistischen Systematik der Wirtschaftszweige in den Europäischen Gemeinschaften (NACE).

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Der Deutschlandtourismus ist im März 2026 weiter gewachsen. Die Beherbergungsbetriebe verzeichneten 33,6 Millionen Übernachtungen. Das entspricht einem Plus von 3,1 Prozent gegenüber März 2025 und liegt 1,9 Prozent über dem Vorkrisenniveau von März 2019.

Auch das erste Quartal 2026 fällt insgesamt positiv aus: Von Januar bis März wurden 86,7 Millionen Übernachtungen gezählt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Plus von 2,5 Prozent. Im Vergleich zu Januar bis März 2019 liegt die Entwicklung allerdings noch leicht bei -0,3 Prozent.

Getragen wird die positive Entwicklung vor allem durch inländische Gäste. Deren Übernachtungen lagen im ersten Quartal 2,9 Prozent über dem Vorjahr und 2,3 Prozent über dem Vorkrisenniveau. Bei ausländischen Gästen zeigt sich dagegen weiterhin Nachholbedarf: Zwar gab es gegenüber dem Vorjahr ein leichtes Plus von 0,8 Prozent, im Vergleich zu 2019 liegt das Minus aber noch bei 11,7 Prozent.

Einordnung: Die Nachfrage entwickelt sich positiv, aber nicht alle Betriebe profitieren gleichermaßen. Besonders die Parahotellerie wie Campingplätze und Ferienwohnungen verzeichnet Zuwächse. Gleichzeitig bedeuten gute Übernachtungszahlen angesichts hoher Kosten für Energie, Lebensmittel und Personal nicht automatisch wirtschaftlichen Erfolg.

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Die aktuellen Zahlen zeigen: Unsere Branche ist insgesamt wieder stabil aufgestellt – der Arbeitsmarkt bleibt aber angespannt.

  • Beschäftigung stabilisiert sich: Mit rund 1,07 Mio. Beschäftigten liegt das Gastgewerbe wieder auf Vorkrisenniveau.
  • Fachkräfte weiterhin gefragt: Die Zahl offener Stellen steigt leicht, bleibt aber deutlich unter dem Niveau vor Corona.
  • Unterschiedliche Entwicklung in der Branche: Während die Arbeitslosigkeit in der Gastronomie leicht sinkt, steigt sie in der Hotellerie.
  • Gesamtwirtschaft bleibt schwierig: Über 3 Mio. Arbeitslose in Deutschland zeigen – die wirtschaftliche Lage ist weiterhin angespannt, die Frühjahrsbelebung fällt schwächer aus.

Fazit: Die Branche hat sich stabilisiert, aber der Arbeitsmarkt bleibt herausfordernd. Fachkräfte bleiben ein zentrales Thema – gleichzeitig wirkt sich die schwache Konjunktur weiterhin spürbar aus.

Übersicht HIER zum Download


Die Beherbergungsbetriebe in Deutschland haben im November 2025 rund 32,2 Millionen Übernachtungen von in- und ausländischen Gästen verzeichnet. Das sind 0,2 % mehr als im November 2024, jedoch noch 0,7 % weniger als im Vorkrisenjahr 2019.

Für den Zeitraum Januar bis November 2025 meldet das Statistische Bundesamt insgesamt 465,5 Millionen Übernachtungen. Damit liegt die Branche leicht über dem Vorjahresniveau (+0,1 %) und knapp über dem Niveau von 2019 (+0,2 %).

Besonders positiv entwickelt sich weiterhin der Inlandstourismus: Die Übernachtungen deutscher Gäste liegen 1,9 % über dem Vorkrisenniveau. Dagegen bleibt die Nachfrage aus dem Ausland noch deutlich zurück. Die Übernachtungen internationaler Gäste liegen 7,5 % unter dem Niveau von 2019 und auch 2,2 % unter dem Vorjahreswert.

Gründe hierfür sind unter anderem eine langsamere Erholung des internationalen Flugverkehrs sowie eine insgesamt verhaltene wirtschaftliche Entwicklung in wichtigen Herkunftsmärkten.

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Der Deutschlandtourismus setzt seinen stabilen Kurs fort. Im Oktober 2025 verzeichneten die Beherbergungsbetriebe erneut ein Plus bei den Gästeübernachtungen. Besonders dynamisch entwickelte sich dabei die Nachfrage aus dem Ausland, während auch der Inlandstourismus leicht zulegen konnte. In der Gesamtbetrachtung der ersten Monate des Jahres bewegt sich die Übernachtungsentwicklung weiterhin auf einem sehr hohen Niveau und erreicht das Rekordniveau des Vorjahres.

Diese Zahlen (HIER zum DOWNLOAD...) unterstreichen die anhaltende Bedeutung des Tourismus für Wirtschaft, Beschäftigung und regionale Wertschöpfung

Auch für das 1. Quartal 2024 hat der DEHOGA die wichtigsten wirtschaftlichen Kennzahlen aus Hotellerie und Gastronomie in seinem aktuellen Zahlenspiegel zusammengestellt. Interessierte finden darin zahlreiche Informationen rund um Umsatz- und Beschäftigtenzahlen, Ausbildung, Gewerbean- und -abmeldungen und vieles mehr.

HIER gehts zum Zahlenspiegel...

Wirtschaftsfaktor 360° Gastwelt | Fraunhofer-Studie zeigt kraftvolle Hospitality-"Industrie"

Die Tourismus-, Hospitality- und Foodservice-Industrie gehört gemessen an ihrer Brutto-Wertschöpfung (355,3 Mrd. Euro) und ihren Beschäftigungszahlen (4,1 Millionen) zu den Top-3-Wirtschaftsbranchen in Deutschland.

Das ist eines der zentralen Ergebnisse der neuen Studie des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO mit dem Titel „Wirtschaftsfaktor 360° Gastwelt“ im Auftrag der Tourismus-Denkfabrik Union der Wirtschaft (UdW). Danach beträgt die Brutto-Wertschöpfung 355,3 Mrd. Euro und liegt damit nach der Automobilindustrie (438,8 Mrd. Euro) auf Platz 2 – vor dem Maschinenbau (256,9 Mrd. Euro) und der chemisch-pharmazeutischen Industrie (198,3 Mrd. Euro).

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Studie zum DOWNLOAD HIER

Betriebswirtschaftlicher Ist-Zustand des Hotel- und Gaststättengewerbes nach Betriebsarten und Betriebsgrößen mit Bewertung des zukünftigen Entwicklungs- und Investitionspotenzials im Freistaat Sachsen 2017

Grundlagenuntersuchung erstellt von BBE Handelsberatung GmbH

finanziert durch Zuwendungen des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, der Industrie- und Handelskammern in Sachsen und das DEHOGA Sachsen e.V..

Die Studie steht Ihnen HIER zum Download zur Verfügung

Die „Innenstadtinitiative“ von IFH KÖLN und der METRO AG untersucht den Status Quo der deutschen Gastronomiebranche und stellt aktuelle Herausforderungen wie Fachkräftemangel, hohe Mieten und wirtschaftliche Entwicklungen mit Fokus auf den politischen Rahmen in den Mittelpunkt. Hierfür wurden 250 Gastronomen in 20 ausgewählten Großstädten in Deutschland im Juli 2021 telefonisch befragt. Ergänzend wurden Daten der IFH KÖLN Studien „Vitale Innenstädte 2020“ (2021), „Zukunft des Handels – Zukunft der Städte“ (2021) sowie „Corona Consumer Check“ (2021) einbezogen.

 

Die gesamte Studie finden Sie HIER zum Download

Wirtschaftsfaktor Gastgewerbe in Sachsen

gastgewerbliche Betriebe in Sachsen ca. 10.000
Beschäftigte ca. 80.569
Umsatz ca. 3,127 Mrd.

Eingetragene Ausbildungsverträge in den drei Sächsischen IHK gesamt und nach Berufsgruppe Hotel / Gastro (Stichtag: 31. August 2020)

2020 2019
IHK Dresden    
> Hotel/Gastro 399 514
IHK Chemnitz    
> Hotel/Gastro 250 281
IHK Leipzig    
> Hotel/Gastro 252 309

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