Der vom DEHOGA Bundesverband quartalsweise herausgegebene Zahlenspiegel gibt Auskunft über die aktuelle Umsatz- und Beschäftigungsentwicklung im Gastgewerbe. Die Daten basieren auf der monatlichen Konjunkturerhebung des Statistischen Bundesamtes. Die Branchenzuteilung entspricht der einheitlichen statistischen Systematik der Wirtschaftszweige in den Europäischen Gemeinschaften (NACE).
Das deutsche Gastgewerbe verzeichnete im August 2026 erneut reale Umsatzverluste. Besonders die Gastronomie steht weiterhin unter wirtschaftlichem Druck.
Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sank der preisbereinigte Umsatz im Gastgewerbe gegenüber Juli 2026 um 1,3 %. Im Vergleich zum August 2025 betrug der reale Rückgang sogar 4,2 %. Nominal, also ohne Berücksichtigung der Preisentwicklung, stieg der Umsatz im Jahresvergleich hingegen um 2,7 %.
Die Entwicklung im Überblick:
Die Zahlen verdeutlichen: Höhere Umsätze in Euro bedeuten nicht automatisch mehr wirtschaftliche Leistung. Preissteigerungen überdecken weiterhin reale Umsatzrückgänge – besonders in der Gastronomie.
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Pressemitteilung Nr. 374 vom 20. Oktober 2026. Vorläufige, kalender- und saisonbereinigte Ergebnisse.
Teaser: Trotz eines leichten Rückgangs im August bleibt der Deutschlandtourismus 2026 auf Rekordkurs. Von Januar bis August wurden bundesweit 340,8 Millionen Gästeübernachtungen gezählt – so viele wie noch nie in diesem Zeitraum. Besonders die Nachfrage aus dem Ausland entwickelte sich im August positiv.
Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) verzeichneten die Beherbergungsbetriebe in Deutschland im August 2026 insgesamt 58,7 Millionen Gästeübernachtungen. Das entspricht einem Rückgang von 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.
Während die Übernachtungen inländischer Gäste um 1,6 Prozent auf 48,8 Millionen zurückgingen, stieg die Zahl der Übernachtungen ausländischer Gäste um 1,3 Prozent auf 9,9 Millionen.
Trotz des leichten Rückgangs im August zeigt sich der Deutschlandtourismus im bisherigen Jahresverlauf stabil. In den ersten acht Monaten des Jahres wurden insgesamt 340,8 Millionen Übernachtungen registriert. Das sind 0,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
Damit wurde auch der bisherige Höchstwert aus dem Jahr 2024 mit 339,4 Millionen Übernachtungen um 0,4 Prozent übertroffen.
Die Entwicklung im Überblick:
Die aktuellen Zahlen verdeutlichen die anhaltend hohe Nachfrage nach Reisen innerhalb Deutschlands. Zugleich zeigen die unterschiedlichen Entwicklungen bei in- und ausländischen Gästen, wie wichtig es für Beherbergungsbetriebe ist, verschiedene Gästegruppen anzusprechen.
Für die Hotellerie und Gastronomie bleibt entscheidend, dass sich die Nachfrage auch wirtschaftlich positiv auf die Betriebe auswirkt. Hohe Übernachtungszahlen allein sagen noch nichts über die Ertragslage aus.
Hinweis: Die Angaben beziehen sich auf Beherbergungsbetriebe mit mindestens zehn Schlafgelegenheiten beziehungsweise zehn Stellplätzen auf Campingplätzen. Regionale Ergebnisse für Sachsen sind in dieser bundesweiten Auswertung nicht gesondert ausgewiesen.
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Pressemitteilung Nr. 361 vom 9. Oktober 2026.
???? Weitere Informationen und aktuelle Tourismuszahlen bei Destatis
Die aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zeigen: Im Juli 2026 waren rund 1,12 Millionen Menschen sozialversicherungspflichtig im Gastgewerbe beschäftigt – 1,4 % mehr als 2019. Hinzu kommen rund 1,10 Millionen Minijobber, 7,6 % mehr als vor der Krise.
Gleichzeitig ist die Zahl der gemeldeten offenen Stellen deutlich zurückgegangen: Im September waren bundesweit 18.227 Stellen im Gastgewerbe bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet. Die insgesamt schwache Herbstbelebung zeigt zudem, dass die konjunkturelle Lage am Arbeitsmarkt angespannt bleibt.
Die aktuellen Zahlen im Überblick: Statistik AKTUELL 31/26 hier zum Download
Die deutschen Beherbergungsbetriebe verzeichneten im Juli 2026 insgesamt 58,4 Millionen Übernachtungen – ein Plus von 3,2 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Von Januar bis Juli wurden 282,1 Millionen Übernachtungen gezählt, 0,9 % mehr als im Vorjahr und 0,4 % mehr als 2019.
Weiterhin Nachholbedarf gibt es bei den internationalen Gästen: Die Auslandsübernachtungen liegen im bisherigen Jahresverlauf noch 7,2 % unter dem Niveau von 2019. Gleichzeitig bleiben hohe Kosten für Energie, Lebensmittel und Personal eine Belastung für die wirtschaftliche Situation der Betriebe.
Die aktuellen Arbeitsmarktzahlen der Bundesagentur für Arbeit zeigen ein gemischtes Bild für das Gastgewerbe: Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung erreicht einen neuen Höchststand, gleichzeitig ist die Zahl der gemeldeten offenen Stellen deutlich niedriger als noch vor der Corona-Pandemie.
Im Juni 2026 waren bundesweit rund 1,124 Millionen Menschen sozialversicherungspflichtig im Gastgewerbe beschäftigt. Das sind 1,4 Prozent mehr als im Juni 2019 und damit so viele wie nie zuvor. Hinzu kommen rund 1,101 Millionen geringfügig Beschäftigte – 7,4 Prozent mehr als 2019.
Im August 2026 waren bei der Bundesagentur für Arbeit 18.713 offene Stellen im Gastgewerbe gemeldet. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Rückgang um rund 1.300 Stellen. Auch die Entwicklung der Arbeitslosigkeit fällt innerhalb der Branche unterschiedlich aus: In der Hotellerie stieg die Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem Vorjahr um 3,4 Prozent auf 32.036. In der Gastronomie sank sie um 0,8 Prozent auf 57.187 und in der Speisenzubereitung um 1,0 Prozent auf 123.414.
Deutschlandweit waren im August rund 3,06 Millionen Menschen arbeitslos, 1,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Arbeitslosenquote lag bei 6,5 Prozent.
Fazit: Das Gastgewerbe beschäftigt mehr Menschen als vor der Pandemie. Gleichzeitig zeigen rückläufige Stellenmeldungen und die insgesamt schwache Dynamik am Arbeitsmarkt, dass die konjunkturelle Unsicherheit auch an unserer Branche nicht vorbeigeht.
Sachsens Tourismus ist im ersten Halbjahr 2026 weiter gewachsen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes Sachsen begrüßten die Beherbergungsbetriebe von Januar bis Juni rund 3,72 Millionen Gäste und verzeichneten 8,97 Millionen Übernachtungen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht das einem Plus von 2,6 % bei den Gästen und 0,6 % bei den Übernachtungen.
Besonders positiv entwickelten sich die Übernachtungszahlen in Dresden (+3,5 %), Leipzig (+3,0 %), der Sächsischen Schweiz (+2,2 %) sowie der Oberlausitz/Niederschlesien (+1,8 %).
Der Juni fiel dagegen schwächer aus: Mit 1,84 Millionen Übernachtungen wurde das Vorjahresergebnis um 4,3 % unterschritten. Eine Rolle dürfte dabei auch der spätere Beginn der sächsischen Sommerferien gespielt haben.
Fazit: Das erste Halbjahr zeigt insgesamt eine positive Entwicklung der touristischen Nachfrage in Sachsen – allerdings mit deutlichen regionalen und monatlichen Unterschieden.
Quelle: STATISTISCHES LANDESAMT DES FREISTAATES SACHSEN
Das Reiseverhalten der Deutschen hat sich 2025 weiter in Richtung Inland verschoben. Nach aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes wurden insgesamt 274 Millionen Privat- und Geschäftsreisen mit mindestens einer Übernachtung unternommen. Das waren 1,1 Prozent weniger als 2024. Gleichzeitig erreichten die Reisen innerhalb Deutschlands einen neuen Höchststand.
Die Zahl der Inlandsreisen stieg 2025 um 3,9 Prozent auf 169 Millionen. Damit lag sie sogar 5,0 Prozent über dem Vor-Corona-Jahr 2019.
Anders entwickelte sich das Auslandsgeschäft: Mit 105 Millionen Auslandsreisen wurden 8,3 Prozent weniger Reisen als 2024 unternommen. Gegenüber 2019 liegt die Zahl allerdings weiterhin 5,4 Prozent höher.
Einen deutlichen Aufwärtstrend zeigen die Geschäftsreisen. Ihre Zahl stieg gegenüber 2024 um 10,5 Prozent auf 41 Millionen. Damit fehlen nur noch 0,2 Prozent zum Niveau von 2019.
Bei den privaten Reisen verzeichnete das Statistische Bundesamt dagegen einen Rückgang. Rund 233 Millionen Privatreisen bedeuten ein Minus von 2,9 Prozent gegenüber 2024. Im Vergleich zu 2019 liegt die Zahl dennoch 6,2 Prozent höher.
Bei Auslandsreisen lag Italien mit 12,4 Prozent an der Spitze, gefolgt von Österreich (11,1 %), Spanien (10,9 %), Frankreich (8,3 %) und den Niederlanden (7,7 %). Diese fünf Länder gehören bereits seit zehn Jahren zu den wichtigsten Auslandszielen der Reisenden aus Deutschland.
Für 60,2 Prozent aller mehrtägigen Reisen wurde 2025 das Auto genutzt. Die Bahn erreichte einen Anteil von 19,2 Prozent, das Flugzeug 15,2 Prozent und Reisebusse 2,7 Prozent.
Fazit für die Branche: Besonders die Entwicklung der Inlands- und Geschäftsreisen ist für Hotellerie und Gastronomie erfreulich. Trotz eines leichten Rückgangs der Gesamtzahl der Reisen erreicht der Inlandstourismus einen neuen Höchststand und Geschäftsreisen liegen wieder nahezu auf dem Niveau vor der Corona-Pandemie.
Die aktuellen Arbeitsmarktzahlen der Bundesagentur für Arbeit zeigen ein gemischtes Bild für das deutsche Gastgewerbe. Während die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten weiter leicht steigt und inzwischen über dem Vorkrisenniveau liegt, bleibt die Personalsituation angespannt. Gleichzeitig ist die Zahl der gemeldeten offenen Stellen gegenüber den Vorjahren deutlich zurückgegangen.
Die wichtigsten Kennzahlen (Stand: Juli 2026):
Die Zahlen verdeutlichen: Das Gastgewerbe beschäftigt heute wieder mehr Menschen als vor der Corona-Pandemie. Gleichzeitig stellen die schwache Konjunktur, die hohe Fluktuation in der Branche und der anhaltende Fachkräftebedarf die Unternehmen weiterhin vor große Herausforderungen.
Der Tourismus in Sachsen blickt auf ein herausforderndes Jahr 2025 zurück. Zwar konnten die sächsischen Beherbergungsbetriebe rund 19,7 Millionen Übernachtungen und 8 Millionen Gästeankünfte verzeichnen, dennoch lagen die Werte unter dem Niveau des Vorjahres. Die Zahl der Übernachtungen ging um 1,5 Prozent, die der Ankünfte um 1,8 Prozent zurück.
Besonders deutlich fiel der Rückgang bei internationalen Gästen aus. Die Übernachtungen ausländischer Besucher sanken um 7,2 Prozent, die Ankünfte um 5,2 Prozent. Während insbesondere Gäste aus der Schweiz und den Niederlanden seltener nach Sachsen reisten, konnten unter anderem Spanien und Dänemark Zuwächse verzeichnen.
Regional entwickelten sich die Tourismuszahlen unterschiedlich. Die Region Leipzig musste mit minus 7,8 Prozent den stärksten Rückgang bei den Übernachtungen hinnehmen. Demgegenüber profitierte die Region Chemnitz-Zwickau deutlich vom Titel „Kulturhauptstadt Europas 2025“: Hier stiegen die Übernachtungen um 9,6 Prozent, in der Stadt Chemnitz sogar um 24,2 Prozent.
Die positiven Impulse in Chemnitz spiegelten sich jedoch kaum auf dem Arbeitsmarkt wider. Insgesamt sank die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der sächsischen Tourismuswirtschaft zum 30. Juni 2025 um 0,3 Prozent auf rund 64.500 Beschäftigte. Besonders betroffen waren die Regionen Dresden sowie Oberlausitz/Niederschlesien.
Gleichzeitig mussten Unternehmen und Gäste steigende Preise verkraften. Viele tourismusrelevante Dienstleistungen verteuerten sich stärker als die allgemeine Inflationsrate von 2,2 Prozent. So stiegen die Preise für Bahntickets um 6,3 Prozent, für Pauschalreisen um 4,6 Prozent und für Gaststätten- sowie Beherbergungsleistungen um 3,6 Prozent.
Die Zahlen verdeutlichen, dass sich der Tourismus in Sachsen weiterhin in einem anspruchsvollen Marktumfeld bewegt. Umso wichtiger bleibt es, gemeinsam an der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts zu arbeiten und neue Gästegruppen zu erschließen.
Den vollständigen Branchenreport Tourismus mit weiteren Analysen, Kennzahlen und regionalen Auswertungen können Sie hier herunterladen….
Quelle: Medieninformation des Statistischen Landesamtes des Freistaates Sachsen, Nr. 90/2026 zum 30. Juni 2026
nach Angabe des Statistischen Bundesamtes waren die Ausgaben für Hotel- und Gaststättendienstleistungen im April 2026 in den meisten südeuropäischen Staaten deutlich niedriger als in Deutschland. Am niedrigsten unter den ausgewählten europäischen Urlaubsländern war das Preisniveau in Nordmazedonien (-52% im Vergleich zu Deutschland) und Bulgarien (-47%). Besonders günstig war es für Reisende aus Deutschland auch in Montenegro (-39%), Portugal (-30%) und Spanien (-22%). Auch in anderen südlichen Urlaubsländern wie Malta (-20 %), Zypern (-19%) und Griechenland (-18%) zahlten die Gäste für Restaurantbesuche und Hotelaufenthalte deutlich weniger als hierzulande. Weniger zahlten Urlauber auch in Frankreich (-4%) und Italien (-2%).
In den meisten Nachbarstaaten Deutschlands war der Urlaub im April 2026 jedoch teurer als hierzulande. In Österreich mussten Gäste 1% mehr zahlen, in Belgien 13% mehr und in den Niederlanden 14%. Am höchsten unter den Anrainerstaaten war das entsprechende Preisniveau in Dänemark mit +29% im Vergleich zu Deutschland sowie in der Schweiz mit +49%.

Wie entwickelt sich der Deutschland-Tourismus? Welche Trends prägen Hotellerie, Gastronomie und Freizeitwirtschaft? Antworten darauf liefert die aktuelle Ausgabe des dwif-Fakten-Kompass, die die Entwicklung der Wintermonate November 2025 bis Februar 2026 kompakt zusammenfasst.
Die aktuelle Analyse zeigt: Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten präsentiert sich der Deutschland-Tourismus insgesamt robust. Mit 117,2 Millionen Übernachtungen war der Winter 2025/26 der zweitstärkste Winter aller Zeiten und lag nur knapp unter dem Rekordwinter 2019/2020.
Wer tiefer in die aktuellen Entwicklungen eintauchen möchte, findet auf den Seiten des dwif weiterführende Informationen:
▶ Aufzeichnung der Präsentation (ca. 30 Minuten):
https://youtu.be/RcR5OoeNxeE
▶ Fakten-Kompass mit allen Ergebnissen:
https://dwif.de/wissenswert/fakten-kompass.html
Gerade für Gastgeberinnen und Gastgeber bieten die aktuellen Zahlen wertvolle Orientierung bei der Einschätzung der Marktentwicklung sowie für strategische Entscheidungen in Hotellerie und Gastronomie.
Der Deutschlandtourismus ist im März 2026 weiter gewachsen. Die Beherbergungsbetriebe verzeichneten 33,6 Millionen Übernachtungen. Das entspricht einem Plus von 3,1 Prozent gegenüber März 2025 und liegt 1,9 Prozent über dem Vorkrisenniveau von März 2019.
Auch das erste Quartal 2026 fällt insgesamt positiv aus: Von Januar bis März wurden 86,7 Millionen Übernachtungen gezählt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Plus von 2,5 Prozent. Im Vergleich zu Januar bis März 2019 liegt die Entwicklung allerdings noch leicht bei -0,3 Prozent.
Getragen wird die positive Entwicklung vor allem durch inländische Gäste. Deren Übernachtungen lagen im ersten Quartal 2,9 Prozent über dem Vorjahr und 2,3 Prozent über dem Vorkrisenniveau. Bei ausländischen Gästen zeigt sich dagegen weiterhin Nachholbedarf: Zwar gab es gegenüber dem Vorjahr ein leichtes Plus von 0,8 Prozent, im Vergleich zu 2019 liegt das Minus aber noch bei 11,7 Prozent.
Einordnung: Die Nachfrage entwickelt sich positiv, aber nicht alle Betriebe profitieren gleichermaßen. Besonders die Parahotellerie wie Campingplätze und Ferienwohnungen verzeichnet Zuwächse. Gleichzeitig bedeuten gute Übernachtungszahlen angesichts hoher Kosten für Energie, Lebensmittel und Personal nicht automatisch wirtschaftlichen Erfolg.
Mitglieder finden alle Information zum Download in “meinDEHOGA”/Umfragen-Studien-Statistik
Die aktuellen Zahlen zeigen: Unsere Branche ist insgesamt wieder stabil aufgestellt – der Arbeitsmarkt bleibt aber angespannt.
Fazit: Die Branche hat sich stabilisiert, aber der Arbeitsmarkt bleibt herausfordernd. Fachkräfte bleiben ein zentrales Thema – gleichzeitig wirkt sich die schwache Konjunktur weiterhin spürbar aus.
Die Beherbergungsbetriebe in Deutschland haben im November 2025 rund 32,2 Millionen Übernachtungen von in- und ausländischen Gästen verzeichnet. Das sind 0,2 % mehr als im November 2024, jedoch noch 0,7 % weniger als im Vorkrisenjahr 2019.
Für den Zeitraum Januar bis November 2025 meldet das Statistische Bundesamt insgesamt 465,5 Millionen Übernachtungen. Damit liegt die Branche leicht über dem Vorjahresniveau (+0,1 %) und knapp über dem Niveau von 2019 (+0,2 %).
Besonders positiv entwickelt sich weiterhin der Inlandstourismus: Die Übernachtungen deutscher Gäste liegen 1,9 % über dem Vorkrisenniveau. Dagegen bleibt die Nachfrage aus dem Ausland noch deutlich zurück. Die Übernachtungen internationaler Gäste liegen 7,5 % unter dem Niveau von 2019 und auch 2,2 % unter dem Vorjahreswert.
Gründe hierfür sind unter anderem eine langsamere Erholung des internationalen Flugverkehrs sowie eine insgesamt verhaltene wirtschaftliche Entwicklung in wichtigen Herkunftsmärkten.
Der Deutschlandtourismus setzt seinen stabilen Kurs fort. Im Oktober 2025 verzeichneten die Beherbergungsbetriebe erneut ein Plus bei den Gästeübernachtungen. Besonders dynamisch entwickelte sich dabei die Nachfrage aus dem Ausland, während auch der Inlandstourismus leicht zulegen konnte. In der Gesamtbetrachtung der ersten Monate des Jahres bewegt sich die Übernachtungsentwicklung weiterhin auf einem sehr hohen Niveau und erreicht das Rekordniveau des Vorjahres.
Diese Zahlen (HIER zum DOWNLOAD...) unterstreichen die anhaltende Bedeutung des Tourismus für Wirtschaft, Beschäftigung und regionale Wertschöpfung
Auch für das 1. Quartal 2024 hat der DEHOGA die wichtigsten wirtschaftlichen Kennzahlen aus Hotellerie und Gastronomie in seinem aktuellen Zahlenspiegel zusammengestellt. Interessierte finden darin zahlreiche Informationen rund um Umsatz- und Beschäftigtenzahlen, Ausbildung, Gewerbean- und -abmeldungen und vieles mehr.
Wirtschaftsfaktor 360° Gastwelt | Fraunhofer-Studie zeigt kraftvolle Hospitality-"Industrie"
Die Tourismus-, Hospitality- und Foodservice-Industrie gehört gemessen an ihrer Brutto-Wertschöpfung (355,3 Mrd. Euro) und ihren Beschäftigungszahlen (4,1 Millionen) zu den Top-3-Wirtschaftsbranchen in Deutschland.
Das ist eines der zentralen Ergebnisse der neuen Studie des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO mit dem Titel „Wirtschaftsfaktor 360° Gastwelt“ im Auftrag der Tourismus-Denkfabrik Union der Wirtschaft (UdW). Danach beträgt die Brutto-Wertschöpfung 355,3 Mrd. Euro und liegt damit nach der Automobilindustrie (438,8 Mrd. Euro) auf Platz 2 – vor dem Maschinenbau (256,9 Mrd. Euro) und der chemisch-pharmazeutischen Industrie (198,3 Mrd. Euro).
Betriebswirtschaftlicher Ist-Zustand des Hotel- und Gaststättengewerbes nach Betriebsarten und Betriebsgrößen mit Bewertung des zukünftigen Entwicklungs- und Investitionspotenzials im Freistaat Sachsen 2017
Grundlagenuntersuchung erstellt von BBE Handelsberatung GmbH
finanziert durch Zuwendungen des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, der Industrie- und Handelskammern in Sachsen und das DEHOGA Sachsen e.V..
Die „Innenstadtinitiative“ von IFH KÖLN und der METRO AG untersucht den Status Quo der deutschen Gastronomiebranche und stellt aktuelle Herausforderungen wie Fachkräftemangel, hohe Mieten und wirtschaftliche Entwicklungen mit Fokus auf den politischen Rahmen in den Mittelpunkt. Hierfür wurden 250 Gastronomen in 20 ausgewählten Großstädten in Deutschland im Juli 2021 telefonisch befragt. Ergänzend wurden Daten der IFH KÖLN Studien „Vitale Innenstädte 2020“ (2021), „Zukunft des Handels – Zukunft der Städte“ (2021) sowie „Corona Consumer Check“ (2021) einbezogen.
| gastgewerbliche Betriebe in Sachsen | ca. 10.000 |
| Beschäftigte | ca. 80.569 |
| Umsatz | ca. 3,127 Mrd. |
| 2020 | 2019 | |
|---|---|---|
| IHK Dresden | ||
| > Hotel/Gastro | 399 | 514 |
| IHK Chemnitz | ||
| > Hotel/Gastro | 250 | 281 |
| IHK Leipzig | ||
| > Hotel/Gastro | 252 | 309 |
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