Berlin, Oktober 2025. – In der öffentlichen Anhörung des Tourismusausschusses im Bundestag machten Wirtschaftsvertreter und Branchenexperten deutlich: Die Senkung der Mehrwertsteuer auf Speisen von 19 auf sieben Prozent ist überlebenswichtig für das Gastgewerbe.
Angesichts explodierender Kosten, schwindender Gewinne und massiver Wettbewerbsverzerrungen sehen Fachleute in der steuerlichen Entlastung den entscheidenden Rettungsanker für tausende kleine und mittelständische Betriebe.
DEHOGA-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges betonte, dass über 85 Prozent der Betriebe Familienunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten sind, die aktuell besonders stark unter Druck stehen. Das Jahr 2025 werde voraussichtlich das sechste Verlustjahr in Folge – mit steigenden Preisen, höheren Energiekosten und wachsender Unsicherheit.
Auch Prof. Dr. Justus Haucap (DICE Düsseldorf) sprach sich für eine dauerhafte Senkung aus und kritisierte die steuerliche Ungleichbehandlung zwischen Speisen vor Ort und To-go-Angeboten.
Die Botschaft der Branche eindeutig:
Sieben Prozent Mehrwertsteuer sind kein Privileg – sie sind Voraussetzung für das Überleben und die Zukunftsfähigkeit des Gastgewerbes.
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