Frauen leisten einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Stärke Sachsens. Mit einer Beschäftigungsquote von 64,8 Prozent hat der Freistaat bundesweit den höchsten Anteil erwerbstätiger Frauen. Rund 775.000 Frauen arbeiten sozialversicherungspflichtig – in Vollzeit oder Teilzeit. Damit liegt Sachsen deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt von etwa 60 Prozent.
Viele Frauen arbeiten – oft in Teilzeit
Von den beschäftigten Frauen in Sachsen arbeiten rund 424.000 in Teilzeit, das sind 55 Prozent. Dabei umfasst Teilzeit eine große Bandbreite: Schon eine Abweichung von nur einer Stunde von der üblichen Vollzeit gilt statistisch als Teilzeit. Auch Beschäftigte mit beispielsweise 32 oder 35 Wochenstunden werden daher häufig als Teilzeitkräfte erfasst.
Die Gründe für Teilzeitarbeit sind vielfältig – etwa Kinderbetreuung, Pflege von Angehörigen oder der Wunsch nach flexibleren Arbeitszeiten.
Viele würden gern mehr arbeiten
Studien zeigen zudem: Ein Teil der Teilzeitbeschäftigten würde gern mehr arbeiten. Jede neunte Teilzeitkraft möchte ihre Arbeitszeit erhöhen. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels liegt hier ein großes Potenzial für Unternehmen.
Frauen sind gut qualifiziert
Frauen in Sachsen sind überwiegend gut ausgebildet: 93 Prozent verfügen über einen Berufs- oder Hochschulabschluss. Mehr als die Hälfte arbeitet als Fachkraft, viele weitere auf Spezialisten- oder Expertinnenniveau.
Chance für Wirtschaft und Arbeitsmarkt
Die Zahlen zeigen: Frauen sind eine zentrale Stütze des Arbeitsmarktes in Sachsen. Gleichzeitig bietet eine stärkere Einbindung – etwa durch bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder flexiblere Arbeitszeitmodelle – große Chancen für Wirtschaft und Fachkräftesicherung.
Quelle: PM Sachsen: Höchste Beschäftigungsquote von Frauen im bundesweiten Vergleich / Bundesagentur für Arbeit Regionaldirektion Sachsen 05.03.2026

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