Die Fußball-WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko bringt für das Gastgewerbe besondere Herausforderungen, aber auch Chancen mit sich. Aufgrund der Zeitverschiebung finden viele Spiele erst spät abends oder nachts deutscher Zeit statt – teilweise sogar um 3 oder 4 Uhr morgens.
Das Wichtigste im Überblick:
- Insgesamt gibt es 17 verschiedene Anstoßzeiten.
- Viele Spiele starten um 21 Uhr, 22 Uhr oder nachts um 0 bis 4 Uhr.
- Deutschland spielt in der Vorrunde einmal um 19 Uhr und zweimal um 22 Uhr.
- Halbfinale und Finale beginnen um 21 Uhr deutscher Zeit.
Gute Nachrichten für Gastronomiebetriebe:
- Bund und Kommunen schaffen teilweise Ausnahmen bei den Lärmschutzregelungen.
- In vielen Städten dürfen Gastronomiebetriebe Fußballübertragungen auf Außenflächen länger anbieten.
- Große öffentliche Fanmeilen wird es vielerorts nicht geben – dadurch könnten Kneipen, Restaurants, Bars und Biergärten stärker profitieren.
Wichtig für Betriebe:
- Lokale Genehmigungen und Auflagen der Städte und Gemeinden beachten.
- Häufig gelten Einschränkungen bei Musik, Trommeln oder Tröten.
- Aufgrund der späten Spiele sind angepasste Personal- und Öffnungszeiten sinnvoll.
Technische und rechtliche Erleichterungen:
- Die Telekom und Sky haben eine Kooperation geschlossen.
- Gastronomiebetriebe können alle 104 WM-Spiele ohne zusätzliche Kosten über bestehende Sky-Receiver zeigen.
- Auch kommerzielle Public-Viewing-Veranstaltungen werden dadurch erleichtert.
- Betriebe ohne Sky-Abo können spezielle zeitlich begrenzte Gastro-Angebote nutzen.
Chancen für das Gastgewerbe:
Die WM kann trotz ungewöhnlicher Uhrzeiten zusätzliche Umsätze bringen – insbesondere durch verlängerte Öffnungszeiten, Late-Night-Angebote, spezielle Fußballaktionen oder gemeinschaftliche Public-Viewing-Abende. Gerade weil viele Städte auf große Fanmeilen verzichten, könnte die Gastronomie erneut zentraler Treffpunkt für Fußballfans werden.
Quelle: AHGZonline