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GKV-Reform: DEHOGA sieht Auswirkungen auf Minijobs kritisch

Die geplante Reform der gesetzlichen Krankenversicherung durch Nina Warken sorgt aktuell für Diskussionen. Ziel ist es, die Kassen um rund 20 Milliarden Euro zu entlasten. Ein Gesetzentwurf soll am 29. April im Kabinett beschlossen und noch vor der Sommerpause im Bundestag verabschiedet werden.

Was ist geplant?
Im Mittelpunkt stehen Maßnahmen zur Kostendämpfung, höhere Eigenbeteiligungen sowie Änderungen bei der Familienversicherung. Für das Gastgewerbe besonders relevant sind jedoch geplante Änderungen bei Mini- und Midijobs.

Mehrkosten für Betriebe:
Wir sehen insbesondere die geplante Anhebung der Arbeitgeberbeiträge bei Minijobs kritisch:

  • Der pauschale Beitrag soll von 13 % auf 14,6 % steigen
  • Zusätzlich soll ein Zusatzbeitrag von rund 2,9 % eingeführt werden
    ???? Insgesamt würde die Belastung auf etwa 17,5 % steigen

Auch bei Midijobs drohen steigende Kosten durch eine veränderte Berechnungsformel zulasten der Arbeitgeber.

Unsere Bewertung:
Wir warnen vor einer erheblichen Mehrbelastung der Betriebe und sehen die Gefahr einer schleichenden Einschränkung flexibler Beschäftigungsmodelle. Gerade Minijobs sind im Gastgewerbe ein unverzichtbares Instrument, um auf saisonale Schwankungen und flexible Arbeitszeiten reagieren zu können.

Fazit: Wir lehnen die geplanten Beitragserhöhungen ab und setzen uns entschieden dafür ein, zusätzliche Kosten in diesem Beschäftigungssegment zu verhindern.

Erstellt von DEHOGA Admin DEHOGA Sachsen letzte Änderung am

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