Mit der Initiative »So schmeckt Sachsen« startet auf der Internationalen Grünen Woche Berlin 2026 ein neues, starkes gemeinsames Dach für Kulinarik, Gastronomie und Tourismus im Freistaat. Der DEHOGA Sachsen engagiert sich dabei gemeinsam mit dem Sächsischen Staatsministerium für Kultur und Tourismus sowie der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH (TMGS), um die kulinarische Vielfalt Sachsens sichtbar, erlebbar und genussvoll zu präsentieren.
Im Vorfeld der Messe stellten Barbara Klepsch, Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus, Veronika Hiebl, Geschäftsführerin der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, sowie Axel Klein, Hauptgeschäftsführer des DEHOGA Sachsen e.V., die neu mit »So schmeckt Sachsen« gebrandeten Module der Showküche vor. Die Küche wurde in Radebeul entwickelt und wird auf der Internationale Grüne Woche Berlin 2026 erstmals eingesetzt.
Die Showküche wirbt für die große Bandbreite sächsischer Küche – von regional verwurzelter Alltagsgastronomie bis zur Gourmetküche. Ziel ist es, Gäste kulinarisch nach Sachsen zu (ver)führen: mit authentischen Produkten, ehrlichem Handwerk und persönlichen Begegnungen mit Köchinnen, Köchen und Produzenten. Wer Sachsen auf der Grünen Woche schmeckt, soll neugierig werden auf Regionen, Menschen und Genusslandschaften vor Ort.
Auch die technische Umsetzung ist regional verankert: Die leichten, modularen Küchenelemente stammen aus Radebeul und werden von der AUMO GmbH bereitgestellt.
Mit »So schmeckt Sachsen« sollen Kulinarik, Gastronomie und Genusskultur zu einem weiteren Markenzeichen des Freistaates werden und noch enger mit dem Tourismus zusammenwachsen. Die Initiative ist als offenes Dach konzipiert, unter dem sich viele Akteure wiederfinden können – sichtbar auf Messen, Veranstaltungen, in der Öffentlichkeitsarbeit, in digitalen Kanälen und bei touristischen Anlässen.
Sachsens Tourismusministerin Barbara Klepsch betont:
„Mit ›So schmeckt Sachsen‹ schaffen wir eine gemeinsame Plattform, die sächsischen Genuss, regionale Identität und Gemeinschaft sichtbar zusammenführt. Unser Ziel ist es, Wertschätzung und Stolz auf das kulinarische Können in Sachsen zu stärken – vom ländlichen Gasthof bis zur Sternegastronomie. Kulinarik ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Tourismus, regionale Wertschöpfung und Beschäftigung.“
Veronika Hiebl, Geschäftsführerin der TMGS, ergänzt:
„Kulinarik ist integraler Bestandteil jeder Urlaubsreise. Immer mehr Gäste legen Wert darauf, regionale Produkte und typische Spezialitäten zu entdecken. Die TMGS bindet diese Vielfalt gezielt in ihre Kampagnen ein und schafft damit authentische, genussreiche Erlebnisse für Sachsen.“
Axel Klein, Hauptgeschäftsführer DEHOGA Sachsen, erklärt:
„Auf unserer kulinarischen Reise nach Berlin begleiten uns nicht nur aktuelle Produkte und moderne Küche, sondern auch echte Schätze aus dem Deutschen Archiv der Kulinarik. Diese Verbindung von Tradition und zeitgemäßer Gastronomie möchten wir auf der Grünen Woche erlebbar machen.“
Der Messetag beginnt mit einem festen Ritual am Sachsen-Stand: Verkostet werden zwei Bio-Müslimischungen vom Landgut Tannenberger aus Olbernhau – hergestellt aus eigenem Getreideanbau im Erzgebirge:
Serviert mit frischer Milch aus den Krabat-Milchwerken bilden sie den täglichen kulinarischen Auftakt – ganz im Sinne von »So schmeckt Sachsen«.
In der Showküche wirken unter anderem mit:
Gemeinsam zeigen sie, wie eng Landwirtschaft, Produzenten und Gastronomie in Sachsen zusammenarbeiten – vom Erzeuger bis auf den Teller.
Ergänzt wird das Programm durch sächsische Produzenten wie die Krabat-Milchwerke (vertreten durch Tobias Kochert von der Krabat Milchwelt), die Genießergenossenschaft Sachsen e.G. mit Fleisch vom Omega-3-Schwein, die Fischzucht Ermisch sowie das Algenwerk Dresden mit frischer Spirulina.
Über die Messe hinaus werden Kennenlernangebote für kulinarische Reisen vorgestellt – etwa zu den Kochsternstunden oder in die Sächsische Schweiz, die seit Jahren mit einem eigenen DEHOGA-Stand auf der Grünen Woche präsent ist. Kulinarik wird damit gezielt als Reiseanlass positioniert.
Quelle: medienservice.sachsen.de/medien/news/1094231
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