Gemeinsam stark für das Gastgewerbe

DEHOGA Sachsen zum Gespräch bei Ministerpräsident Michael Kretschmer: Nachgehakt zur Urlaubsabsage Ostern 2021

Dresden, 19.02.2021 – Nach den Äußerungen von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer vom Wochenende, folgte am Donnerstag, dem 18. Februar, der angekündigte Austausch mit dem DEHOGA Sachsen.

Das Gespräch hatte folgende Themen zum Inhalt: die Auszahlung der zugesagten Hilfen, die Öffnungsstrategie für das Gastgewerbe, die Verbesserung der Kommunikation und Information zwischen Politik und Verband sowie die Erhöhung der Chancen durch digitale Nachverfolgung, flächendeckende Schnelltests und eine angemessene Impfstrategie.


In einem offenen Gespräch legten Axel Hüpkes, Präsident des DEHOGA Sachsen, Jens Ellinger, Vizepräsident des DEHOGA Sachsen, und Axel Klein, Hauptgeschäftsführer des DEHOGA Sachsen, die dramatische Lage der Branche nochmals dar und hinterlegten diese mit konkreten Beispielen. Gemeinsam wurde ein genaues Bild der aktuellen Lage im sächsischen Gastgewerbe gezeichnet.


Die Bereitschaft der Unternehmen an einer Öffnungsstrategie mitzuwirken ist groß. Damit eine Öffnung nicht im nächsten Lockdown endet, wurde über praxistaugliche Hygienekonzepte und Stufenpläne gesprochen. Die Nutzung neuer günstiger
Testungsmöglichkeiten, eine digitale Kontakterfassung und damit auch eine bessere Nachverfolgbarkeit durch die Gesundheitsämter müssen als zusätzliche Punkte in eine Öffnungsstrategie einbezogen werden.


Diese Maßnahmen bieten weitere Chancen auf dem Weg zurück zur Normalität und wirken ich auf eine schrittweise Öffnung der Hotellerie und Gastronomie positiv aus.

Auch über eine schrittweise Öffnung der Gastronomie muss bei sinkenden Werten wieder
gesprochen werden.

„Die sinkenden Inzidenzen und der Wunsch der Unternehmer, deren Mitarbeiter und Gäste nach einer Öffnung unter Einhaltung von Regeln, sind eine positive Energie, die es zu nutzen gilt. So glauben wir, dass es wichtig war auch im Vorfeld der nächsten Kabinettssitzung nicht nur Kritik zu üben, sondern auch Lösungen aufzuzeigen“, sagt Axel Hüpkes.

Ein wichtiger Punkt waren auch die aktuellen Außenstände bei den November- und Dezemberhilfen. Hier wurde ein Gespräch mit der Geschäftsleitung der Sächsischen Aufbaubank vereinbart. Der Ministerpräsident sagte seine Unterstützung ausdrücklich zu.

Auch wenn die Öffnung durch steigende Inzidenzen um einige Tage verschoben würde, so kann die zügige Auszahlung aller Hilfen für eine Milderung der finanziellen Situation sorgen.

Größte Aufmerksamkeit erregte der Vorschlag des DEHOGA-Vorstandes, in einem Branchenfeldversuch die Wirksamkeit von Testmaßnahmen für Mitarbeiter und Gäste zu verfolgen. Geprüft werden soll u.a. die Kombination von Coronatests und digitalen Gästeerfassungen bis zur Meldung und Verarbeitung der Daten im Gesundheitsamt. Somit können belastbare Fakten und Erfahrungen für die Branchen gesammelt werden. Bei einem positiven Verlauf dieses Feldversuches kann dies eine Basis für weitere Lockerungen bei Einhaltung der erprobten Testmaßnahmen und Hygienekonzepte sein, um wieder ein Stück Normalität zurückzubringen.

Mit den Testcenter-Modellregionen Augustusburg und Oberwiesental sollen wertvolle Erkenntnisse erworben und Infizierungen nahezu ausgeschlossen werden.

Vollständige Pressemitteilung des DEHOGA Sachsen

 

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