Gemeinsam stark für das Gastgewerbe

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Grüne Woche

Die Internationale Grüne Woche Berlin ist eine der weltweit bedeutendsten Messen für Ernährung, Landwirtschaft und Tourismus. Jährlich präsentiert sie regionale Produkte, kulinarische Konzepte und touristische Angebote aus dem In- und Ausland und bietet eine zentrale Plattform für Austausch, Sichtbarkeit und Vermarktung.

Der DEHOGA Sachsen e.V. beteiligt sich regelmäßig an der Grünen Woche, um die Leistungsfähigkeit und Vielfalt der sächsischen Gastronomie und Hotellerie darzustellen. Ziel ist es, die Branche als wichtigen Wirtschaftsfaktor zu positionieren, regionale Wertschöpfung sichtbar zu machen und für Sachsen als kulinarische und touristische Destination zu werben.

Die Beteiligung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Sächsisches Staatsministerium für Kultur und Tourismus sowie der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH. Gemeinsam wird Sachsen auf der Grünen Woche unter einem einheitlichen Auftritt präsentiert, der Kulinarik, Tourismus und regionale Identität miteinander verbindet.

Im Mittelpunkt stehen Unternehmerinnen und Unternehmer aus Gastronomie, Hotellerie und Lebensmittelhandwerk, die gemeinsam mit regionalen Produzenten zeigen, wie eng Genuss, Herkunft und handwerkliche Qualität in Sachsen zusammengehören. Der Messeauftritt dient zugleich der Imagepflege, der Netzwerkbildung und der Ansprache von Gästen für Reisen nach Sachsen.

Beteiligte Betriebe auf der Grünen Woche 2026

Im Rahmen des Auftritts des DEHOGA Sachsen e.V. auf der Internationale Grüne Woche Berlin präsentieren folgende Mitgliedsbetriebe und Partnerunternehmen die kulinarische Vielfalt und unternehmerische Stärke Sachsens:

  • Hotel Blauer Engel – Benjamin Unger
    Sternegastronomie mit regionaler Verwurzelung. Steht für moderne Spitzenküche auf Basis sächsischer Produkte.
  • Best Western Plus Hotel Bautzen – Sandro Reichel
    Zeitgemäße Hotel- und Gastronomiekonzepte mit klarer regionaler Handschrift.
  • Stöckels Genussmomente – Philipp Stöckel
    Regionale Genussküche aus dem Erzgebirge mit Fokus auf Saisonalität und Handwerk.
  • Erbgericht Tautewalde – Enrico Scholz
    Traditionsbetrieb mit klarer Ausrichtung auf regionale Produkte und klassische Küche.
  • Erlichthof Rietschen – Annett Jagiela
    Innovative Interpretation regionaler Küche, u. a. mit Oberlausitzer Karpfen.
  • Auberge Gutshof – Tina Wessollek
    Kulinarische Verbindung von Oberlausitz und elsässischer Kochtradition.
  • Europa Miniköche Sachsen – Christina Leipnitz
    Engagement für Nachwuchsförderung, Ernährungsbildung und frühe Begeisterung für regionale Produkte.

Regionale Produzenten

  • Krabat-Milchwerke / Krabat Milchwelt – hochwertige Milchprodukte und touristisches Erlebnisangebot
  • Genießergenossenschaft Sachsen e.G. – u. a. Fleisch vom Omega-3-Schwein
  • Fischzucht Ermisch – regionale Fischspezialitäten
  • Algenwerk Dresden – frische Spirulina aus Sachsen

Gemeinsam stehen diese Betriebe exemplarisch für die Vielfalt, Qualität und Innovationskraft der sächsischen Gastronomie und Lebensmittelwirtschaft, die der DEHOGA Sachsen auf der Grünen Woche sichtbar macht.

Was findet konkret am Sachsen-Stand statt?

Im Mittelpunkt stehen die beteiligten Betriebe und Produzenten.

1. Live-Kochen in der Showküche
Sächsische Köchinnen und Köche bereiten vor Ort Gerichte zu. Dabei erklären sie Herkunft, Verarbeitung und Besonderheiten der eingesetzten regionalen Produkte. Besucher erleben Handwerk, Technik und Rezepturen direkt am Herd.

2. Verkostungen regionaler Produkte
Die zubereiteten Speisen sowie ausgewählte Erzeugnisse der Produzenten werden verkostet. So können Gäste Geschmack, Qualität und Vielfalt sächsischer Produkte unmittelbar kennenlernen.

3. Persönliche Gespräche mit Unternehmern
Gastronomen, Hoteliers und Produzenten stehen für Gespräche zur Verfügung. Sie berichten über ihre Betriebe, regionale Wertschöpfung, Herausforderungen und Chancen der Branche.

4. Präsentation regionaler Wertschöpfungsketten
Am Stand wird gezeigt, wie Landwirtschaft, Produzenten und Gastronomie in Sachsen zusammenarbeiten – vom Erzeuger über die Verarbeitung bis zur Küche.

5. Nachwuchs- und Imagearbeit
Mit der Beteiligung der Europa Miniköche wird das Engagement für Ernährungsbildung und Nachwuchsförderung sichtbar. Gleichzeitig dient der Auftritt der Imagepflege der Branche und der Fachkräftegewinnung.

6. Touristische Inspiration
Besucher erhalten Anregungen für kulinarische Reisen nach Sachsen, etwa zu Genussveranstaltungen, Restaurants, Hotels und Regionen, die Kulinarik als Reiseanlass bieten.

Der Stand verbindet damit Produktpräsentation, Unternehmertum, Handwerk und Tourismus und macht sichtbar, wofür die sächsische Gastronomie steht.

Jetzt Interesse anmelden: Grüne Woche 2027

Der DEHOGA Sachsen e.V. plant bereits den Auftritt auf der Grünen Woche 2027. Unternehmerinnen und Unternehmer aus Gastronomie, Hotellerie und dem Lebensmittelhandwerk können sich ab sofort melden, wenn sie Sachsen künftig gemeinsam präsentieren möchten.

Gesucht werden engagierte Betriebe, die regionale Qualität, unternehmerisches Handeln und kulinarische Kompetenz sichtbar machen wollen – im direkten Austausch mit Gästen, Partnern und Medien.

Kontakt & Anmeldung:
Thomas Pfenniger
Mail: pfenniger(at)dehoga-sachsen

Wer Teil des nächsten Auftritts werden möchte, ist herzlich eingeladen, frühzeitig Kontakt aufzunehmen.

Kurze Historie der Grünen Woche

Die Internationale Grüne Woche Berlin wurde im Jahr 1926 in Berlin erstmals veranstaltet. Ihren Ursprung hat sie in einer regionalen Landwirtschaftsausstellung, die sich rasch zu einer bedeutenden Fach- und Publikumsschau entwickelte.

Bereits in den ersten Jahrzehnten etablierte sich die Grüne Woche als zentrale Plattform für Landwirtschaft, Ernährung und ländliche Räume. Nach einer Unterbrechung während des Zweiten Weltkriegs wurde die Messe 1948 neu aufgelegt und entwickelte sich in der Folge zu einer internationalen Leitmesse.

Heute zählt die Grüne Woche zu den weltweit größten und traditionsreichsten Messen ihrer Art. Sie vereint Aussteller aus zahlreichen Ländern und Regionen und verbindet Themen wie Lebensmittelproduktion, Genuss, Kulinarik, Tourismus, Nachhaltigkeit und Agrarpolitik. Neben Fachbesuchern richtet sich die Messe bewusst auch an ein breites Publikum und hat sich als wichtiger Treffpunkt für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft etabliert.

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