Gemeinsam stark für das Gastgewerbe

Fördermittel und Förderprogramme

Auf Bundes- und Landesebene werden unterschiedliche Förderprogramme aufgelegt, um Unternehmer wirkungsvoll zu unterstützen. Informationen, Förderrichtlinien und wichtige Fakten zur Beantragung, Verwendung und Nachweisführung finden Sie hier.

Investitionsförderung für Unternehmen in Sachsen erleichtert

Sachsen hat die Förderbedingungen für Investitionen von KMU und großen Unternehmen im Rahmen der GRW (Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Regionalen Wirtschaftsstruktur) erleichtert.

Unterstützt werden können weiterhin Neuerrichtungen und Erweiterungen von Betriebsstätten in Sachsen. Förderfähig sind in aller Regel Industriebetriebe sowie unternehmensnahe und touristische Dienstleistugen, deren Absatz überwiegend > 50 km ist. Einzelne Branchenausschlüsse wurden bis 31.03.2021 gelockert. Für Firmen mit lokalem Absatz innerhalb von 50 km verweisen wir auf das Programm Regionales Wachstum bei der SAB.

Die Fördersätze liegen bei

  • 10 Prozent für große Unternehmen (ab 250 MA),
  • 20 Prozent für mittlere Unternehmen (< 250 MA) und
  • 30 Prozent für kleine Unternehmen (< 50 MA).
  • Hierbei zählen verbundene Unternehmen als ein einziges Unternehmen.
  • Betriebe im Landkreis Görlitz erhalten eine 10 Prozent-Punkte höhere Förderung.
  • KMU, die keine neuen Arbeitsplätze schaffen, erhalten einen Abschlag von 5 Prozent-Punkten.

Auf folgende Änderungen weisen wir Sie vor allem hin:

  • Eine Förderung für einen bestehenden Betrieb ist grundsätzlich entweder
    a) bei einem Arbeitsplatzaufbau von 5 Prozent (bislang: 10 Prozent) oder
    b) bei Investitionen pro Jahr von mehr als 25 Prozent der durchschnittlichen Abschreibungen der vergangenen drei Jahre (bislang 50 Prozent) und der Sicherung bestehender Arbeitsplätze möglich.
  • Die Förderung für Umweltinvestitionen wurde gelockert, Zuschüsse für relevante Mehraufwendungen sind hier nunmehr bis 45 Prozent für große Unternehmen und KMU möglich.
  • Unternehmen können im Rahmen der Corona-Kleinbeihilfe-Regelung Vorhaben (große Unternehmen analog zu den günstigeren KMU-Voraussetzungen) bis zu 800 TEUR oder über De-minimis bei 200 TEUR fördern lassen. Die Grenzen gelten allerdings für alle Beihilfen, die unter der jeweiligen Beihilferegelung gewährt wurden.Auf folgende Änderungen weisen wir Sie vor allem hin.

Die Fördersätze liegen bei

Koordinierungsrahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ ab 1. Januar 2020

Richtlinie GRW RIGA

 

 

Für Gastronomiebetriebe! Mit der Richtlinie Regionales Wachstum unterstützt die Sächsische Staatsregierung gezielt kleine Unternehmen in den Landkreisen des Freistaats Sachsen bei Investitionen.

Weitere Informationen HIER

 

HIER geht´s zum Antragsportal

Digitale Technologien und Know-how entscheiden in der heutigen Arbeits- und Wirtschaftswelt über die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Das Programm bietet finanzielle Zuschüsse und soll Firmen dazu anregen, mehr in digitale Technologien sowie in die Qualifizierung ihrer Beschäftigten zu investieren.

Die Digitalisierung eröffnet neue wirtschaftliche Chancen. Zudem ermöglichen digitale Technologien neue Geschäftsmodelle, intelligente Arbeits- und Produktionsprozesse, eine effektivere Kundengewinnung und eine bessere Vernetzung, zum Beispiel mit Lieferanten.

Digitale Kompetenzen und digital geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind deshalb ein entscheidender Faktor für wirtschaftlichen Erfolg. Dennoch zeigen aktuelle Studien, dass es in vielen Unternehmen noch großen Digitalisierungsbedarf gibt. So fehlt im Bereich der IT-Sicherheit oft noch das nötige Bewusstsein für die Abwehr von Risiken.

Damit der Mittelstand die wirtschaftlichen Potenziale der Digitalisierung ausschöpfen kann, unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit dem Programm „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“.

Zuschüsse gibt es bei:

  • Investitionen in digitale Technologien sowie
  • Investitionen in die Qualifizierung der Beschäftigten zu Digitalthemen.

„Digital Jetzt“ im Überblick

Wer die Förderung beantragen kann

Mittelständische Unternehmen

  • aus allen Branchen (inklusive Handwerksbetriebe und freie Berufe)
  • mit 3 bis 499 Beschäftigten,

die entsprechende Digitalisierungsvorhaben planen, zum Beispiel Investitionen in Soft-/Hardware und/oder in die Mitarbeiterqualifizierung.

Diese Voraussetzungen müssen Unternehmen erfüllen

Das Unternehmen muss durch die Beantwortung gezielter Fragestellungen beim Förderantrag einen Digitalisierungsplan darlegen. Dieser

  • beschreibt das gesamte Digitalisierungsvorhaben,
  • erläutert die Art und Anzahl der Qualifizierungsmaßnahmen,
  • zeigt den aktuellen Stand der Digitalisierung im Unternehmen und die Ziele, die mit der Investition erreicht werden sollen,
  • stellt beispielsweise dar, wie die Organisation im Unternehmen effizienter gestaltet wird, wie sich das Unternehmen neue Geschäftsfelder erschließt, wie es ein neues Geschäftsmodell entwickelt und/oder seine Marktposition gestärkt wird.

Außerdem:

  • Das Unternehmen muss eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben, in der die Investition erfolgt.
  • Das Vorhaben darf zum Zeitpunkt der Förderbewilligung noch nicht begonnen haben.
  • Nach der Bewilligung muss es in der Regel innerhalb von zwölf Monaten umgesetzt werden.
  • Das Unternehmen muss die Verwendung der Fördermittel nachweisen können.

Laufzeit der Förderung

Das Antragsstellungstool wird im August freigeschaltet. Der Antrag auf Förderung ist bis einschließlich 2023 zu stellen.

Das sind die Ziele des Programms

Das Programm unterstützt KMU und Handwerk bei der digitalen Transformation. Ziele sind:

  • Mehr Investitionen mittelständischer Unternehmen in digitale Technologien sowie Qualifizierung und Know-how der Beschäftigten
  • Mehr branchenübergreifende Digitalisierungsprozesse bei KMU und Handwerk
  • Verbesserte digitale Geschäftsprozesse in Unternehmen
  • Mehr Chancen durch digitale Geschäftsmodelle
  • Stärkung der Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit von KMU
  • Befähigung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die Chancen der Digitalisierung zu erkennen und neue Investitionen in die Digitalisierung ihres Unternehmens anzustoßen
  • Höhere IT-Sicherheit in Unternehmen
  • Stärkung von Unternehmen in wirtschaftlich strukturschwachen Regionen

Antworten auf die häufigsten Fragen finden Sie HIER

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