Gemeinsam stark für das Gastgewerbe

Fördermittel und Förderprogramme

Auf Bundes- und Landesebene werden unterschiedliche Förderprogramme aufgelegt, um Unternehmer wirkungsvoll zu unterstützen. Informationen, Förderrichtlinien und wichtige Fakten zur Beantragung, Verwendung und Nachweisführung finden Sie hier.

Mit dem neuen Förderprogramm "Ladeinfrastruktur vor Ort" beschleunigt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur den Aufbau von Ladestationen mit weiteren 300 Millionen Euro. Förderanträge können kleinere und mittlere Unternehmen ab dem 12. April bis Ende des Jahres stellen. Insbesondere Unternehmen des Gastgewerbes und des Einzelhandels sowie kleine Stadtwerke und kommunale Gebietskörperschaften sind zur Antragstellung aufgerufen. Dabei werden bis zu 80 Prozent der Investitionskosten übernommen und im "Windhundverfahren" bewilligt.

Die Förderung im Detail:

  • Die Förderung wird als De-minimis-Beihilfe gewährt.
  • Förderfähig sind nur KMU (auch kommunale Unternehmen) nach der EU -Definition und Gebietskörperschaften, welche den maximalen Fördergesamtbetrag von 200.000 Euro innerhalb des laufenden und der letzten zwei Kalenderjahre nicht übersteigen.
  • Gefördert wird:
    - der Kauf von Normalladeinfrastruktur (AC und DC) (3,7 kW bis 22 kW ) mit bis zu 80 % der Gesamtkosten, max. 4.000 € pro Ladepunkt
    - der Kauf von Schnellladeinfrastruktur (DC) von 22 kW bis maximal 50 kW bis zu 80 % der Gesamtkosten, max. 16.000 € pro Ladepunkt
    - der Anschluss an Niederspannung inkl. Installations- und Aufbaukosten in Höhe von 80 % der Gesamtkosten, max. 10.000 € Förderung pro Standort
    - der Anschluss an Mittelspannung in Höhe von 80 % der Gesamtkosten, max. 100.000 € Förderung pro Standort.
  • Eine Förderung der Kombination mit Pufferspeicher ist ebenfalls möglich (maximaler Förderbetrag ist analog zum dazugehörigen Netzanschluss).
  • Bei beschränkter Zugänglichkeit des Ladepunktes (Öffnungszeiten: mindestens 12/6) erfolgt eine Absenkung der Förderhöhe auf 50 % der Förderung.
  • Die geförderten Ladepunkte müssen vertragsbasiertes Laden, Roaming und Ad-hoc-Laden ermöglichen.
  • Verpflichtend ist Strom aus erneuerbaren Energien.

Realisiert werden muss die Ladeinfrastruktur bis zum 31.12.2022.

Mit der „GRW“-Förderung unterstützt die Sächsische Staatsregierung Investitionsvorhaben der gewerblichen Wirtschaft (einschließlich Tourismus) sowie Investitionen gemeinnütziger außeruniversitärer wirtschaftsnaher Forschungseinrichtungen, die dauerhaft Arbeitsplätze bzw. Ausbildungsplätze im Freistaat Sachsen schaffen oder diese sichern.

Nach dieser Richtlinie müssen sowohl für bestehende als auch für neue Beherbergungsvorhaben eine der nachfolgend genannten Klassifizierungen/Zertifizierungen erfüllt werden:

 

  1. Hotelklassifizierung der DEHOGA
  2. G-Klassifizierung für Gästehäuser, Gasthöfe und Pensionen der DEHOGA
  3. Klassierung für Ferienwohnungen und –häuser durch DTV
  4. Campingplatz Klassifizierung durch BVCD und DTV
  5. Zertifizierung „Bett + Bike“ durch ADFC
  6. Zertifizierung „Wanderbares Deutschland“ durch Deutscher Wanderverband Service GmbH
  7. Zertifizierung „Viabono“ der Viabono GmbH
  8. Zertifizierung  „ServiceQualität Deutschland“ des SQD

Diese ist

  1. Vom Unternehmer selbst mit Antragstellung in der Vorhabensbeschreibung darzustellen, welche Zertifizierung geplant ist
  2. Zuständiger Verband / GmbH z. B. bei b.) DEHOGA soll einschätzen, ob diese Voraussetzung/Zertifizierung erreichbar ist (im Rahmen der Anhörung)
  3. Nachweis der Erreichung innerhalb von zwei Jahren nach Ende des Investitionszeitraumes

Weitere Informationen zur Förderrichtlinie

Flyer zum Download

Die Stadt Leipzig hat ihr Mittelstandsförderprogramm erweitert. Das Programmvolumen wird auf 1,8 Millionen Euro für die Jahre 2021 und 2022 erhöht. Förderschwerpunkte sind nachhaltiges Unternehmenswachstum, Unternehmenssicherung in Krisenzeiten sowie Unternehmensnachfolgen (Projektförderungen). Gefördert werden kleine und mittlere Unternehmen, in Abhängigkeit ihrer Größe, mit bis zu 70.000 Euro pro Jahr. Weiterhin zeichnet die Stadt über das Programm Gründer aus, die sich erstmals als Meister (Handwerker) selbstständig machen und solche, die besonders innovative Geschäftskonzepte verfolgen (Prämien).

Mehr Informationen unter www.leipzig.de/mittelstandsprogramm

Mit dem Programm „Digital Jetzt“ soll die Digitalisierung der Geschäftsprozesse und -modelle in Unternehmen durch Investitionen in Hard- und Software sowie die Qualifizierung der Beschäftigten gefördert werden. Antragsberechtigt sind rechtlich selbstständige Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich des Handwerks sowie der freien Berufe. Die Zuwendung wird als Zuschuss in Form einer Anteilsfinanzierung gewährt, die nicht zurückzuzahlen ist. Die Höhe der Förderung ist nach der Größe des Unternehmens gestaffelt.

Aufgrund der hohen Anzahl von Förderanträgen pausierte die Möglichkeit der Registrierung für das Programm und die Antragsplattform. Die Registrierung ist seit heute wieder möglich.

 

Weitere Informationen finden Sie HIER

Investitionsförderung für Unternehmen in Sachsen erleichtert

Sachsen hat die Förderbedingungen für Investitionen von KMU und großen Unternehmen im Rahmen der GRW (Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Regionalen Wirtschaftsstruktur) erleichtert.

Unterstützt werden können weiterhin Neuerrichtungen und Erweiterungen von Betriebsstätten in Sachsen. Förderfähig sind in aller Regel Industriebetriebe sowie unternehmensnahe und touristische Dienstleistugen, deren Absatz überwiegend > 50 km ist. Einzelne Branchenausschlüsse wurden bis 31.03.2021 gelockert. Für Firmen mit lokalem Absatz innerhalb von 50 km verweisen wir auf das Programm Regionales Wachstum bei der SAB.

Die Fördersätze liegen bei

  • 10 Prozent für große Unternehmen (ab 250 MA),
  • 20 Prozent für mittlere Unternehmen (< 250 MA) und
  • 30 Prozent für kleine Unternehmen (< 50 MA).
  • Hierbei zählen verbundene Unternehmen als ein einziges Unternehmen.
  • Betriebe im Landkreis Görlitz erhalten eine 10 Prozent-Punkte höhere Förderung.
  • KMU, die keine neuen Arbeitsplätze schaffen, erhalten einen Abschlag von 5 Prozent-Punkten.

Auf folgende Änderungen weisen wir Sie vor allem hin:

  • Eine Förderung für einen bestehenden Betrieb ist grundsätzlich entweder
    a) bei einem Arbeitsplatzaufbau von 5 Prozent (bislang: 10 Prozent) oder
    b) bei Investitionen pro Jahr von mehr als 25 Prozent der durchschnittlichen Abschreibungen der vergangenen drei Jahre (bislang 50 Prozent) und der Sicherung bestehender Arbeitsplätze möglich.
  • Die Förderung für Umweltinvestitionen wurde gelockert, Zuschüsse für relevante Mehraufwendungen sind hier nunmehr bis 45 Prozent für große Unternehmen und KMU möglich.
  • Unternehmen können im Rahmen der Corona-Kleinbeihilfe-Regelung Vorhaben (große Unternehmen analog zu den günstigeren KMU-Voraussetzungen) bis zu 800 TEUR oder über De-minimis bei 200 TEUR fördern lassen. Die Grenzen gelten allerdings für alle Beihilfen, die unter der jeweiligen Beihilferegelung gewährt wurden.Auf folgende Änderungen weisen wir Sie vor allem hin.

Die Fördersätze liegen bei

Koordinierungsrahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ ab 1. Januar 2020

Richtlinie GRW RIGA

 

 

AKTUALISIERUNG:
Die zur Verfügung gestellten Mittel sind ausgeschöpft und das Programm wurde geschlossen (Stand: 01.12.2020)

 

Für Gastronomiebetriebe! Mit der Richtlinie Regionales Wachstum unterstützt die Sächsische Staatsregierung gezielt kleine Unternehmen in den Landkreisen des Freistaats Sachsen bei Investitionen.

Weitere Informationen HIER

 

HIER geht´s zum Antragsportal

Digitale Technologien und Know-how entscheiden in der heutigen Arbeits- und Wirtschaftswelt über die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Das Programm bietet finanzielle Zuschüsse und soll Firmen dazu anregen, mehr in digitale Technologien sowie in die Qualifizierung ihrer Beschäftigten zu investieren.

Die Digitalisierung eröffnet neue wirtschaftliche Chancen. Zudem ermöglichen digitale Technologien neue Geschäftsmodelle, intelligente Arbeits- und Produktionsprozesse, eine effektivere Kundengewinnung und eine bessere Vernetzung, zum Beispiel mit Lieferanten.

Digitale Kompetenzen und digital geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind deshalb ein entscheidender Faktor für wirtschaftlichen Erfolg. Dennoch zeigen aktuelle Studien, dass es in vielen Unternehmen noch großen Digitalisierungsbedarf gibt. So fehlt im Bereich der IT-Sicherheit oft noch das nötige Bewusstsein für die Abwehr von Risiken.

Damit der Mittelstand die wirtschaftlichen Potenziale der Digitalisierung ausschöpfen kann, unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit dem Programm „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“.

Zuschüsse gibt es bei:

  • Investitionen in digitale Technologien sowie
  • Investitionen in die Qualifizierung der Beschäftigten zu Digitalthemen.

„Digital Jetzt“ im Überblick

Wer die Förderung beantragen kann

Mittelständische Unternehmen

  • aus allen Branchen (inklusive Handwerksbetriebe und freie Berufe)
  • mit 3 bis 499 Beschäftigten,

die entsprechende Digitalisierungsvorhaben planen, zum Beispiel Investitionen in Soft-/Hardware und/oder in die Mitarbeiterqualifizierung.

Diese Voraussetzungen müssen Unternehmen erfüllen

Das Unternehmen muss durch die Beantwortung gezielter Fragestellungen beim Förderantrag einen Digitalisierungsplan darlegen. Dieser

  • beschreibt das gesamte Digitalisierungsvorhaben,
  • erläutert die Art und Anzahl der Qualifizierungsmaßnahmen,
  • zeigt den aktuellen Stand der Digitalisierung im Unternehmen und die Ziele, die mit der Investition erreicht werden sollen,
  • stellt beispielsweise dar, wie die Organisation im Unternehmen effizienter gestaltet wird, wie sich das Unternehmen neue Geschäftsfelder erschließt, wie es ein neues Geschäftsmodell entwickelt und/oder seine Marktposition gestärkt wird.

Außerdem:

  • Das Unternehmen muss eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben, in der die Investition erfolgt.
  • Das Vorhaben darf zum Zeitpunkt der Förderbewilligung noch nicht begonnen haben.
  • Nach der Bewilligung muss es in der Regel innerhalb von zwölf Monaten umgesetzt werden.
  • Das Unternehmen muss die Verwendung der Fördermittel nachweisen können.

Laufzeit der Förderung

Das Antragsstellungstool wird im August freigeschaltet. Der Antrag auf Förderung ist bis einschließlich 2023 zu stellen.

Das sind die Ziele des Programms

Das Programm unterstützt KMU und Handwerk bei der digitalen Transformation. Ziele sind:

  • Mehr Investitionen mittelständischer Unternehmen in digitale Technologien sowie Qualifizierung und Know-how der Beschäftigten
  • Mehr branchenübergreifende Digitalisierungsprozesse bei KMU und Handwerk
  • Verbesserte digitale Geschäftsprozesse in Unternehmen
  • Mehr Chancen durch digitale Geschäftsmodelle
  • Stärkung der Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit von KMU
  • Befähigung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die Chancen der Digitalisierung zu erkennen und neue Investitionen in die Digitalisierung ihres Unternehmens anzustoßen
  • Höhere IT-Sicherheit in Unternehmen
  • Stärkung von Unternehmen in wirtschaftlich strukturschwachen Regionen

Antworten auf die häufigsten Fragen finden Sie HIER

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