Gemeinsam stark für das Gastgewerbe

Personal und Mitarbeiter

In der Corona-Krise verantwortungsvoll mit den Angestellten umgehen und rechtlich sicher agieren. Hier erhalten Sie Tipps und Hinweise.

Hotline Gastgebwerbe & Tourismus 0351-85032250

Eine Arbeitnehmerüberlassung von Azubis geht aus zwei Gründen nicht:

1. „Verleihen" kann man nur Arbeitnehmer. Zwischen Verleiher und Beschäftigtem muss ein Arbeitsvertrag vorliegen. Das ist bei Auszubildenden nicht der Fall (Ausbildungsvertrag).

2. Gegenüber den Auszubildenden besteht eine Ausbildungspflicht (§ 14 BBiG). Während einer Tätigkeit als Erntehelfer können keine gastgewerblichen Ausbildungsinhalte vermittelt werden.

Prinzipiell wird im Falle eines Verdachtes oder eines bestätigten Falls das Gesundheitsamt entsprechende Anweisungen geben, die einer behördlichen Anordnung gleichen und umzusetzen sind. Der Unternehmer ist jedoch gut beraten, wenn er sich im Falle einer tatsächlichen Erkrankung oder eines Verdachtsfalls direkt mit dem jeweiligen Gesundheitsamt aus Eigeninitiative in Verbindung setzt.

Für Mitarbeiter wurde Quarantäne angeordnet

Maßnahmen:

Gilt für Arbeitnehmer
Schritte:

  • Ist der Beschäftigte infolge einer Infektion mit dem Coronavirus arbeitsunfähig erkrankt und somit an seiner Arbeitsleistung verhindert, besteht ein Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall für den Zeitraum von sechs Wochen (§ 3 EFZG). Nach diesem Zeitraum haben gesetzlich Krankenversicherte grundsätzlich Anspruch auf Krankengeld.
  • Auch bei einer vorherigen Quarantäneanordnung erfolgt dann die "normale" Krankschreibung. Derzeit bei "leichten Erkrankungen der oberen Atemwege" ohne Praxisbesuch mgl. Die Krankmeldung wird zugeschickt.
  • In Fällen, in denen § 616 BGB durch Einzel- oder Tarifvertrag eingeschränkt oder ausgeschlossen ist oder aus anderen Gründen nicht greift, besteht in vielen Konstellationen ein öffentlich-rechtlicher Entschädigungsanspruch. (https://www.lds.sachsen.de/soziales/?ID=15508&art_param=854)

Prinzipiell wird im Falle eines Verdachtes oder eines bestätigten Falls das Gesundheitsamt entsprechende Anweisungen geben, die einer behördlichen Anordnung gleichen und umzusetzen sind. Der Unternehmer ist jedoch gut beraten, wenn er sich im Falle einer tatsächlichen Erkrankung oder eines Verdachtsfalls direkt mit dem jeweiligen Gesundheitsamt aus Eigeninitiative in Verbindung setzt.

Der Mitarbeiter weist Krankheitssymptome auf

Maßnahme:

Gilt für Arbeitnehmer
Schritte:

  • 1. Test durchführen lassen
  • 2. bei Verdacht Krankmeldung (derzeit 7 Tage telefonisch) dann
  • 3. Quarantäneanordnung erhalten

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