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Tut Booking.com genug, um Hotelpartner und Gäste vor Betrug zu schützen?

Die Europäische Kommission hat ein förmliches Ermittlungsverfahren gegen Booking.com eingeleitet. Im Mittelpunkt stehen der Schutz vor Betrugsmaschen, der Umgang mit Gästedaten und die Transparenz bezahlter Hotelplatzierungen.

Die EU-Kommission untersucht, ob Booking.com ausreichend gegen gefälschte Unterkunftsangebote und Phishing-Angriffe vorgeht. Besonders kritisch sind betrügerische Nachrichten und Zahlungsaufforderungen, die scheinbar direkt vom gebuchten Hotel stammen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Kennzeichnung bezahlter Platzierungen. Hotels können durch höhere Provisionen ihre Sichtbarkeit auf Booking.com verbessern. Die EU prüft, ob solche Angebote für Gäste eindeutig als Werbung erkennbar sind.

Auch der Hotelverband Deutschland (IHA) begrüßt die Untersuchung. Die Verantwortung für sicheres Buchen dürfe nicht allein bei Hotels und Gästen liegen.

Für die Hotellerie ist das Verfahren ein wichtiges Signal: Buchungsplattformen müssen Vertrauen schaffen, Gästedaten schützen und faire, transparente Bedingungen gewährleisten.

Booking.com hat seine Zusammenarbeit mit der EU-Kommission zugesichert. Ob tatsächlich Rechtsverstöße vorliegen, ist noch offen.

Erstellt von DEHOGA Admin DEHOGA Sachsen letzte Änderung am

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